Plätzchen – nicht immer eine Kalorienfalle

Spekulatius, Lebkuchen und Plätzchen gehören zur Winterzeit einfach dazu. Aber bei den Leckereien ist Vorsicht geboten: Hier sind so manche Kalorienfallen versteckt. Vanillekipferl oder Heidesand beispielsweise haben rund 500 kcal pro 100 Gramm. Wenn man solche Köstlichkeiten unbedacht nebenher oder zusätzlich zum Nachmittagstee isst, überschreitet man schnell seinen täglichen Kalorienbedarf, ohne es zu merken – und schon kommt der gefürchtete Winterspeck. Gegen eine Süßigkeit hin und wieder ist nichts einzuwenden, man sollte sie nur bewusst genießen. Und wenn beim Backen einige kleine Tricks beachtet werden, dann kann man sich so manche Kalorie ersparen.

Darf’s etwas weniger sein?
Auf Zucker und Butter muss man nicht verzichten – ihr Anteil kann aber deutlich vermindert werden, beispielsweise wenn man fettreduzierte Margarine statt Butter verwendet. Manche Plätzchen-Sorten kann man auch mit Quark oder Joghurt backen und so den Fettanteil deutlich verringern. Und auch mit einem Viertel weniger Zucker schmecken die Plätzchen noch süß! Einen Fehler kann man noch vor dem Backen vermeiden: Wenn man das Backblech einfettet, trägt das nichts zum Geschmack bei – wohl aber zum hohen Kaloriengehalt. Wird stattdessen Backpapier verwendet, werden die Plätzchen gleich etwas leichter, büßen aber nichts von ihrem Geschmack ein.

Versteckte Fallen
Manche Rezepte sind besonders kalorienreich, ohne dass man es auf den ersten Blick erahnt. Bestimmte Zutaten sollte man darum sparsam einsetzen. So stecken in 100 Gramm Marzipan um die 460 kcal, als Rohmasse zum Backen gar 512 kcal. In Plätzchen oder Stollen verarbeitet, schlägt diese Zucker-Mandel-Mischung dementsprechend besonders zu Buche. Auch bei Backwaren mit „Schuss“ ist Vorsicht geboten: Ein wenig Rum oder Kirschwasser steigert zwar das Aroma, aber auch deutlich den Kaloriengehalt. Neben den klassischen Weihnachtsplätzchen gibt es auch leckere und leichte Alternativen: Baisers haben im Vergleich relativ wenig Kalorien. Da die Basis des Gebäcks ausschließlich Eiweißschaum ist und zur Zubereitung keine Butter verwendet wird, kommen Baisers nur auf etwa 330 kcal pro 100 Gramm. Außerdem können sie mit verschiedenen Früchten ganz einfach variiert werden.

 

Rezepte zu kalorienreduzierten Weihnachtsplätzchen finden Sie ab sofort in dieser Rubrik. 

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Foto: Eising Foodphotography